Ausbildungsbegleitung

 

Überblick über die Ausbildungsbegleitung

Ausbildungsbegleitung ist ein Förderangebot, das eine betriebliche Ausbildung unterstützt und über betriebs- und ausbildungsübliche Inhalte hinausgeht.
Die GbF bietet zwei Bereiche der Ausbildungsbegleitung an:

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Sie werden auftragsbezogen durch die Bundesagentur für Arbeit vergeben. Die Teilnahme ist für den Auszubildenden kostenlos. Die Entscheidung über eine Teilnahme trifft der jeweilige Berufsberater der örtlichen Agentur für Arbeit.

Die Auszubildenden erreichen durch abH einen qualifizierten Ausbildungsabschluss. Das bringt auch Vorteile für den Betrieb: motivierte Auszubildende und bessere Leistungen.

abH beinhalten vor allem Elemente des Stützunterrichtes zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten und zur Förderung und Absicherung der Fachtheorie und Fachpraxis sowie sozialpädagogische Begleitung zur Sicherung des Ausbildungserfolges. Die Azubis erhalten Gruppen- und Einzelunterricht.

Fächer des Stützunterrichts sind:

  • Fachkunde
  • Fachrechnen
  • Fachzeichnen
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

 

Ergänzend dazu bietet die GbF Einzelgespräche, Betreuung am Arbeitsplatz und intensive Kooperation mit der Berufsschule.
Der Förderunterricht umfasst 3-8 Unterrichtsstunden und findet meist nach der Berufsschule, bzw. nach der Arbeit am Abend oder auch am Wochenende statt.

Die Dauer der Förderung ist auf die jeweilige Situation der Auszubildenden zugeschnitten. Sie kann bei Bedarf die gesamte Ausbildungszeit umfassen.


Ausbildungshilfe
Ausbildungshilfe ist ein Angebot an Selbstzahler. Adressatenkreis kann sowohl der Auszubildende mit entsprechendem Förderbedarf als auch die Ausbildungsfirma sein.

Beide Bereiche der Ausbildungsbegleitung sind ein Angebot an Auszubildende mit berufsschulischem Förderbedarf oder an Auszubildende, die Unterstützung im Betrieb oder im privaten Bereich benötigen, um ihre Ausbildung nicht zu gefährden.


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